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Radsport

Olympiasiegerin Vogel verunglückt – „Wir machen uns große Sorgen“

Kristina Vogel hat sich in Cottbus auf den Großen Preis von Deutschland am Freitag und Samstag vorbereitet.FOTO: Frank Hammerschmidt

Cottbus. Die Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist in Cottbus schwer verunglückt. Nach einem Trainingssturz muss sie in Berlin notoperiert werden. Der Bundestrainer ist schockiert.

Bahnrad-Bundestrainer Detlef Uibel reagierte geschockt und sagte am Dienstagnachmittag gegenüber der RUNDSCHAU: „Wir machen uns große Sorgen um Kristina.“ Die 27-Jährige war am Vormittag beim Teamsprint-Training für den 28. Großen Preis von Deutschland in Cottbus schwer verunglückt. Die Sprint-Olympiasiegerin hatte einen Fahrer übersehen, der offenbar einen stehenden Start geübt hatte. Mit Höchstgeschwindigkeit war sie aufgefahren und danach auf die Betonbahn gestürzt. Die Sprinterinnen erreichen ein Tempo von mehr als 60 Stundenkilometern.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Erfurterin nach Berlin geflogen, wo sie notoperiert werden musste. Zu den Verletzungen wollte Uibel keine weiteren Angaben machen, der Schock bei ihm sitzt tief. Auch Axel Viertler, Geschäftsführer des RSC Cottbus, der am Wochenende den Großen Preis austrägt, konnte und wollte sich nicht näher zu den Unfallfolgen äußern.

Nach RUNDSCHAU-Informationen wird jetzt sogar erwogen, den Großen Preis von Deutschland abzusagen. Allerdings gibt es dazu noch keine Entscheidung. Für die Traditionsveranstaltung auf der Cottbuser Bahn haben 131 Fahrer aus 13 Nationen gemeldet.

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