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Interview: Cottbuser Radprofi vor der Tour de France

Roger Kluge: „Ich soll die Ellenbogen ausfahren“

Nach 2010 und 2014 ist er in diesem Sommer wieder Teil des Tour-de-France-Zirkus: Roger Kluge. Der Brandenburger fährt in Frankreich für das belgische Radsportteam Lotto Soudal. FOTO: imago/Panoramic International / Nico Vereecken

Cottbus/Brüssel. Vor der Tour de France spricht der 33-Jährige vom RK Endspurt Cottbus über die Champs-Élysées und einen möglichen Etappensieg.

Wenn am Samstag die 106. Tour de France beginnt, wird auch Roger Kluge im Sattel sitzen. Zum ersten Mal nach 2010 und 2014 wurde er wieder nominiert. Diesmal startet der 33-jährige Eisenhüttenstädter vom RK Endspurt Cottbus für das Team Lotto Soudal, wo er als Helfer für Sprintspezialist Caleb Ewan Tempo machen soll. Vor seiner dritten Frankreich-Rundfahrt spricht er über Zeitlimits, die Bedeutung der Champs-Élysées und einen möglichen Etappensieg.

Herr Kluge, 21 Etappen in drei Wochen mit 3480 Kilometern: Das klingt kaum vergnügungssteuerpflichtig. Haben Sie sich das gut überlegt mit Ihrer Teilnahme?

Kluge (lacht) Ja, sehr sogar. Ich warte seit fünf Jahren auf meinen nächsten Start bei der Tour. Wie viele Kilometer das am Ende sind, hat man gar nicht so im Hinterkopf. Aber wir entscheiden uns ja dafür und machen das auch gerne. Von daher habe ich keinen Bammel vor der Tour.

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