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Europa-Kriterium der Steher

Schweizer siegt bei Flutlicht-Premiere in Forst

Tolle Atmosphäre beim Europa-Kriterium: Dank neuer Beleuchtung konnte bis in den Abend hinein gefahren werden. FOTO: Margit Jahn

Forst . Das Europa-Kriterium sorgt mit neuem Format für große Starterfelder in Forst. Die Sportler loben die „sehr gemütliche“ Atmosphäre auf der Bahn. Und Lokalmatadorin Romy Kasper darf auch jubeln.

Erst schwitzte Forst wegen der Hitze am Samstag, dann zitterte Forst wegen des Regens am Sonntag, vor allem aber feierte Forst am Wochenende die Bahnrad-Elite beim Europa-Kriterium. Den Gesamtsieg bei den Stehern holte sich nach insgesamt sechs strapaziösen Läufen der deutsche Meister Christopher Schweizer aus Aachen. Zuvor mussten die Rennen am Sonntagnachmittag wegen des einsetzenden Regens für knapp eine Stunde unterbrochen werden.  Auch im großen Finale hatten die Fahrer mit einigen Windböen zu kämpfen.  Am Ende setzte sich Gesamtsieger Schweizer vor dem amtierenden Europameister Reinier Honig aus den Niederlanden durch. Dr gebürtige Forster Franz Schiewer komplettierte als Dritter das Podium.

Den Frauenrennen in Forst drückten erwartungsgemäß die Starterinnen aus Russland sowie die dreifache Olympiamedaillen-Gewinnerin Olga Zabelinskaya (Usbekistan) ihren Stempel auf. Im abschließenden Derny-Wettbewerb am Sonntag belegte Lokalmatadorin Romy Kasper vom gastgebenden PSV Forst den 3. Platz. Das Keirin-Rennen gewann der Cottbuser Maximilian Levy. Denn Sprintwettbewerb hatte tags zuvor Eric Engler (Cottbus) mit einem Finalsieg gegen Levy für sich entschieden.

Bei drückender Hitze von bis zu 35 Grad floss zwar ganz viel Schweiß, trotzdem hatten die Sportler und auch die Zuschauer ihren Spaß. „Es geht hier sehr gemütlich zu“, meinte beispielsweise Ex-Europameisterin Trine Schmidt aus Dänemark mit Blick auf die familiären Rahmenbedingungen.

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