ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

„Das ist natürlich schade“, sagt Smoller, der selbst auch schon mal in der 1. Bundesliga Faustball-Erfahrung sammeln durfte beim österreichischen Partnerverein Grieskirchen oder in Berlin bei Stern Kaulsdorf. „Wir hatten uns gerade eingegroovt und etabliert in der 2. Bundesliga, nachdem wir vor zehn Jahren schon mal eine ähnliche Situation hatten.“

Aus dieser Erfahrung heraus will man in Bademeusel aber auch nicht ausschließen, dass sich vielleicht doch wieder alles zum Guten wendet. Später oder sogar früher. „Es kann ja sein, dass sich in zwei Jahren wieder was ergibt“, sagt Smoller. Womöglich wäre es auch eine Alternative, sich mit der zweiten Mannschaft zusammenzutun, um zumindest die 2. Liga zu erhalten. „Das muss man sich aber vorher gut überlegen, um keine halben Sachen zu machen“, sagt Reinhard „Charlie“ Herrmann, der 1. Vorsitzende. „Im Moment ist es wohl realtischer, einen Schritt zurückzumachen, um sich neu aufzustellen.“ „Wir werden uns vor der Hallensaison im Herbst in jedem Fall nochmal zusammensetzen und final besprechen, wie es weitergeht“, ergänzt Smoller. „Wir versuchen schon noch, das Schild in Bademeusel hochzuhalten.“

Dafür muss Bademeusel in den Nachwuchs investieren. Das weiß auch „Charlie“ Herrmann, der erst Anfang des Jahres den Bundesverdienstorden für sein Wirken bei der SG Bademeusel bekommen hatte. „Traurig dürfen wir nicht sein“, sagt der 57-Jährige. „Es geht immer weiter. Wir müssen den Nachwuchs aufbauen und das tun wir.“

Und dann kann die SG Bademeusel vielleicht auch mal wieder „komplett durchrauschen“ durch die höchsten Faustball-Ligen.

top