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Leichtathletik

Annika Fuchs freut sich auf die Extraschicht

Die Cottbuser Speerwerferin Annika Fuchs ist zurzeit in ausgezeichneter Form: In den letzten Monaten verbesserte sie ihre persönliche Bestweite zwei Mal, wurde U23-Europameisterin und qualifizierte sich für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im September in Katar. FOTO: picture alliance/dpa / Sergei Grits

Cottbus. Die Speerwerferin Annika Fuchs ist vor den Deutschen Meisterschaften in Topform. In ihrer bisher besten Saison lässt sich die Cottbuserin nicht einmal von einem Krankenhausaufenthalt stoppen.

Speerwerferin Annika-Marie Fuchs hat gerade einen Lauf. An diesem Samstag (16 Uhr) tritt die gebürtige Cottbuserin als Zweitplatzierte der Bestenliste bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin an und ist damit eine der Favoritinnen auf die Medaille. „Irgendwie ist der Knoten geplatzt“, sagt Fuchs über die vergangenen Monate, in denen ihr ein beachtlicher Leistungssprung gelang. Erst Mitte Juli warf sie bei den U23-Europameisterschaften im schwedischen Gävle mit 63,38 Metern eine neue persönliche Bestweite, die zugleich den Europameistertitel bedeutete. Wenige Wochen zuvor hatte sie zum ersten Mal überhaupt in ihrer Karriere einen Speer über die 60-Meter-Marke geworfen. Damit hat sich Fuchs auch einen Startplatz bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im September in Katar gesichert.

WM-Qualifikation verlängert die Saison

Das WM-Debüt ist für die Leichtathletin eine willkommene Extraschicht: „Normalerweise haben wir unseren Saisonhöhepunkt im August mit den deutschen Meisterschaften“, erzählt Fuchs, die mittlerweile beim SC Potsdam trainiert. „Jetzt dauert die Saison wahnsinnig lang und man muss sich die Kräfte gut einteilen“, weiß sie.

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