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Leichtathletik

Springermeeting wieder mit Russland-Star

Maria Lasitskene ist das Maß der Dinge im Frauen-Hochsprung. Sie startet beim Cottbuser Springermeeting. FOTO: picture alliance/dpa / Michael Kappeler

Cottbus. Mit Maria Lasitskene startet erstmals seit 2015 eine russische Athletin in Cottbus – allerdings unter neutraler Flagge.

Auf diesen Coup ist Ulrich Hobeck besonders stolz. Beim 17. Springermeeting am 30. Januar in der Lausitz-Arena in Cottbus wird beim Hochsprung der Frauen eine Athletin an den Start gehen, die in den vergangenen Jahren bei Welt- und Europameisterschaften jeweils ganz oben auf dem Treppchen gestanden hat. Maria Lasitskene führt auch bei den persönlichen Bestleistungen der in Cottbus startenden Hochspringerinnen mit ihren 2,06 Meter das Feld an.

„Wir freuen uns über diese Top-Verpflichtung“, erklärt der Meetingdirektor. Finanziell sei das Engagement der 1,80 Meter großen Athletin, die 2015 noch unter ihrem Mädchennamen Kutschina erstmals in Peking den Weltmeistertitel holen konnte, ein Kraftakt gewesen.

Allerdings musste  Hobeck für diese Verpflichtung nicht nur tief ins Portemonnaie greifen, sondern auch von einer Entscheidung abrücken, für die er seinerzeit nicht nur Lob eingeheimst hat. Das 14. Springermeeting im jahr 2016 war erstmals ohne russische Athleten ausgetragen worden. Hobeck hatte damit die Konsequenzen aus dem aufgedeckten Dopingskandal gezogen. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass es so in der Leichtathletik nicht weitergehen kann. Es muss ein Umdenken stattfinden“, begründete er damals diesen Schritt.

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