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Triathlon

Lausitzer Glücksmoment bei Frodeno-Sieg

Erschöpft, aber glücklich: Franz Löschke aus Finsterwalde genießt den Beifall bei der Ironman-Zielankunft. Der Lausitzer wurde Dritter beim EM-Rennen. FOTO: imago images / Hartenfelser / Peter Hartenfelser, via www.imag

Frankfurt/Main. Triathlet Franz Löschke aus Finsterwalde holt Bronze über die Ironman-Distanz. Maximilian Levy verpasst 12-Stunden-Marke.

Jan Frodeno hatte nach seinem dritten EM-Triumph ganz weiche Knie. Im Ziel vor dem Frankfurter Römer sank der Triathlon-Triumphator zu Boden und konnte auch den Siegerkuss seiner Ehefrau Emma kaum genießen. „Das war eines meiner schönsten Rennen, aber am Ende ein wirklich harter Kampf“, sagte der von den Strapazen gezeichnete Frodeno nach seinem Sieg bei der Hitzeschlacht in der Main-Metropole.

Ein Hitze-Drama gab es beim Frauen-Rennen. Die in Führung liegende Amerikanerin Sarah True torkelte auf den letzten Kilometern und brach 1000 Meter vor dem Ziel völlig entkräftet zusammen. Sanitäter trugen die 37-Jährige von der Strecke und versorgten sie medizinisch. Den Sieg sicherte sich Skye Moench aus den USA, die Darmstädterin Daniela Bleymehl gab auf.

Auch Frodeno musste den Temperaturen von knapp 40 Grad Tribut zollen. Erst bei der Siegerehrung, die sein von einer Radpanne und heftigen Magen-Darm-Problemen ausgebremster Rivale Patrick Lange verpasste, konnte der zweimalige Ironman-Weltmeister wieder lächeln. „Dafür lohnt es sich aufzustehen“, sagte der 37-Jährige.

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