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Weltcup in der Lausitz

Großkoschen begrüßt die Radball-Elite

Auf Tim (l.) und Eric Lehmann (r.) ruhen die Nachwuchshoffnungen des RSV Großkoschen. Bei Junioren-Meisterschaften vertreten die Zwillinge auch schon die deutsche Nationalmannschaft. FOTO: LR / Monika Schrott

Senftenberg. Am 31. August macht der Radball-Weltcup bereits zum fünften Mal am Senftenberger See Station.

Die Ruhe vor dem Sturm: Dass in Großkoschen in wenigen Wochen ein sportlicher Wettbewerb auf höchstem Niveau stattfinden wird, darauf deutet aktuell noch wenig hin. Und doch: Hier am Senftenberger See treffen sich Ende August die besten Radball-Vereine zum Weltcup. Ausrichter ist der hier heimische Verein RSV Großkoschen. „Das ist sozusagen die Champions League der Radballer“, erklärt der RSV-Mannschaftsbetreuer Lothar Zurek.

Dank des RSV ist der Sport im Senftenberger Ortsteil so präsent wie nirgendwo sonst in der Lausitz. „Hier kann man jeden auf der Straße zum Radball fragen. Die Leute wissen Bescheid“, sagt Vereinsmitglied Andrea Lehmann. Im weitesten Sinne ist es einem Hund zu verdanken, dass heutzutage Radball gespielt wird. „Einem Amerikaner ist ein Mops vor das Fahrrad gelaufen und er hat ihn mit dem Vorderrad weggeschoben. Dadurch ist ihm die Idee zum Radball gekommen“, erzählt Hans-Jürgen Lucas, der beim RSV als Schriftführer tätig ist, die Geschichte, wie der Sport im 19. Jahrhundert entstanden sein soll.

Gleichgewicht und Athletik gefragt

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