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DTM-Wochenende am Lausitzring

Wittmann will sich ans Wunder wagen

Marco Wittmann kämpft am Lausitzring um seine letzte Chance auf den DTM-Titel. Der zweifache Meister liegt mit seinem BMW hinter den beiden Audi-Piloten René Rast und Nico Müller auf Rang drei der Gesamtwertung. FOTO: Hoch Zwei / Juergen Tap / Juergen Tap

Klettwitz. Der BMW-Pilot jagt am DTM-Wochenende auf dem Lausitzring die enteilten Audis. Es ist wohl seine letzte Titelchance.

Er hat auf dem Lausitzring noch nie gewonnen und Marco Wittmann macht auch keinen Hehl daraus, dass die östlichste Rennstrecke Deutschlands nicht unbedingt sein liebstes Pflaster ist. Und dennoch zeigte der 29-Jährige aus Fürth am Freitag beim freien Training vor dem DTM-Rennen in Klettwitz auf: An diesem Wochenende will sich Wittmann an das Wunder wagen.

Denn nichts anderes als ein kleines Motorsport-Wunder wäre es, wenn der BMW-Fahrer die scheinbar uneinholbar enteilten Audi-Piloten René Rast (206 Punkte) und Nico Müller (169) bei insgesamt drei ausstehenden DTM-Wochenenden mit je zwei Rennen tatsächlich noch einholen könnte. Wittmann (147) gibt Gas und zeigte bereits bei der ersten Freitagseinheit mit der zweitschnellsten Zeit, dass seine Lausitzring-Liebe durchaus entwicklungsfähig ist.

Doch auch die Audis sind erneut stark unterwegs. Rast (5.) und Müller (11.) ließen es zum Auftakt zwar ruhiger angehen. Doch dass sieben der ersten zehn Autos am Freitag erneut die vier Ringe vorn auf der Kühlerhaube hatten, zeigte an, wohin die Fahrt auch in der Lausitz gehen könnte. Wittmann gab am Freitag zu: „Es sieht aus, als ob die Audis immer noch ein bisschen vor uns sind – aber wir versuchen, diese Lücke zu schließen.“ Er betonte kämpferisch: „Wir wollen immer noch um die Meisterschaft kämpfen. Das Ziel ist klar: Ich will an die Spitze.“

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