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Aus gegen Anderson

Tennis-Krimi in fünf Sätzen: Federer scheitert in Wimbledon

Nach langem Kampf musste sich Roger Federer im Wimbledon-Viertelfinale geschlagen geben. Foto: Ben Curtis/APFOTO: Ben Curtis

London. Ein letztes Mal stellte sich Tennis-Star Roger Federer bereit, seine Frau Mirka mochte auf der Tribüne nicht mehr hinsehen. Mit einer Mischung aus Erstaunen und Entsetzen verfolgten die Zuschauer in Wimbledon, wie die geblockte Rückhand des Top-Favoriten ins Aus flog.

Überraschend verpasste der Titelverteidiger nach einem ausgelassenen Matchball und trotz einer 2:0-Satzführung gegen Kevin Anderson den Einzug ins Halbfinale. Damit war auch die Chance auf ein mögliches Endspiel gegen Dauerrivale Rafael Nadal dahin, der seinerseits mit erheblichen Problemen ein Aus abwendete.

Mit dem 6:2, 7:6 (7:5), 5:7, 4:6, 11:13 gegen den Südafrikaner Anderson endeten Federers Hoffnungen, am Sonntag zum neunten Mal das berühmte Tennis-Turnier zu gewinnen. „Es war einfach nicht einer meiner besten Tage. Es ist einer dieser durchschnittlichen Tage, an dem du versuchst, das Match zu gewinnen“, sagte Federer. „Ich habe es nicht hinbekommen. Es ist enttäuschend. Jetzt fühle ich mich schrecklich müde, einfach furchtbar.“

Gegen den US-Open-Finalisten von 2017 hätte Federer bei 5:4 im dritten Satz die Viertelfinalpartie zu seinen Gunsten entscheiden können, verschlug aber eine Rückhand beim Matchball.

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